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Erlebnispädagogik: qualifizierte Ausbildung entscheidend

Kreativität entwickeln, neue Handlungsspielräume eröffnen, Teamfähigkeit fordern und fördern, Vertrauen in andere herausbilden: Das und vieles mehr sind die Aufgaben der Erlebnispädagogik. Die hoch3-Akademie ist als Ausbildungsinstitut für Erlebnispädagogen anerkannt und orientiert sich streng an dem Berufsbild, das vom Hochschulforum Erlebnispädagogik und dem Bundesverband Individual- und Erlebnispädagogik e.V. (Fachgruppe „Aus- und Weiterbildung“) in einem dreijährigen Prozess entwickelt und im Frühling 2015 verabschiedet worden ist.

Erlebnispädagogen erwerben im Rahmen ihrer Ausbildung bei der hoch3-Akademie neben pädagogischen und psychologischen Kompetenzen zur angemessenen Prozessbegleitung und verantwortungsvollen Gruppenführung auch die erforderlichen technischen Qualifikationen zur sicheren Anleitung der Teilnehmer in den entsprechenden erlebnispädagogischen Lernräumen und Aktivitäten – eben ganz so, wie die Vorgaben des Bundesverbandes Individual- und Erlebnispädagogik dies fordern.

Innerhalb von zwei Jahren müssen mindestens 18 Ausbildungstage (inklusive Basismodule und zuzüglich Prüfung) absolviert werden. Nach der anschließenden Prüfung erhalten die Teilnehmer ein Zertifikat, auf dem alle besuchten Module dokumentiert sind.

Vier Basismodule

Die Ausbildung besteht aus vier Basismodulen, die pflichtgemäß absolviert werden müssen. Es besteht die Möglichkeit, die Module zeitlich unabhängig voneinander zu absolvieren.

Grundlagen der Erlebnispädagogik

Das Modul „Grundlagen der Erlebnispädagogik“ ist das erste Modul der ganzheitlichen Fortbildung zum Erlebnispädagogen und bildet die Basis für die weiteren Module. Die Teilnehmer lernen grundlegende theoretische Modelle und Methoden der Erlebnispädagogik kennen.

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Grundlagen der EP
Reflexion in der Erlebnispädagogik

Die Reflexion des Erfahrenen und Gelernten und der Transfer dieser neuen Handlungsmöglichkeiten in den Alltag stellen einen wesentlichen Teil der Erlebnispädagogik dar. In dem Modul „„Reflexion in der Erlebnispädagogik“ werden praktische und theoretische Kenntnisse darüber vermittelt.

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Reflexion
Interaktions- und Kooperationsübungen

Interaktion und Kooperation sind die herausragenden Elemente der Erlebnispädagogik. In dem dritten Modul „Interaktions- und Kooperationsübungen“ vermitteln wir umfassende praktische Kenntnisse und beleuchten Sicherheitsaspekte, Techniken, Einsatzgebiete und Grenzen der jeweiligen Aktivität in der Erlebnispädagogik.

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Interaktion und Kooperation
Abschlussprüfung

Um das Zertifikat zu erhalten, ist eine Abschlussprüfung notwendig. Die Prüfung umfasst drei Bausteine: die schriftliche Prüfung, ein einwöchiges Praktikum und ein Praxisprojekt inklusive Projektpräsentation am Prüfungswochenende. Damit weisen die Teilnehmer ihre theoretische und praktische Qualifikation in der Erlebnispädagogik nach.

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Unterschiedliche Aufbaumodule

Absolventen der Basismodule der Ausbildung mit dem Abschluss „Erlebnispädagoge/in“ und alle Interessierten können aus insgesamt acht Aufbaumodulen ihre Fokusthemen auswählen.

Temporäre hohe Seilaufbauten (ERCA)

In der Erlebnispädagogik kommen vielfältige Kletterprogramme zum Einsatz, um die Entwicklung von Sozial- und Selbstkompetenzen zu fördern. Das Ausbildungsmodul „Temporäre hohe Seilaufbauten“ entspricht dem Ausbildungsstandard der ERCA (European Ropes Course Association).

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Temp. hohe Aufbauten
Temporäre niedrige Seilaufbauten (ERCA)

In der Erlebnispädagogik kommen vielfältige Kletterprogramme zum Einsatz, um die Entwicklung von Sozial- und Selbstkompetenzen zu fördern. Das Ausbildungsmodul „Temporäre niedrige Seilaufbauten“ entspricht dem Ausbildungsstandard der ERCA (European Ropes Course Association).

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niedrige Seilaufbauten
Kanu

Das Modul „Kanu“ vermittelt sämtliche praktischen und theoretischen Kenntnisse, die Erlebnispädagogen benötigen, um strukturierte Programme mit diesem Schwerpunkt durchzuführen. Das Modul orientiert sich am Rahmenplan zur Ausbildung zum DKV-Fahrtenleiter.

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Segeln

Segeln gehört zum festen Bestandteil in der Erlebnispädagogik. Im Modul „Segeln“ erwerben die Teilnehmer den Jollen-Grundscheins des Verbands Deutscher Wassersport Schulen e.V. und erwerben mit dem Segeln verbundene, weitreichende erlebnispädagogische Kompetenzen.

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Segeln
Survival Light

In der freien Natur lassen sich Selbst- und Grenzerfahrungen am besten herstellen, um sich selbst und seiner Rolle noch stärker bewusst zu werden und neue Handlungsmöglichkeiten für den Alltag zu entwickeln. Das Modul „Survival Light“ befähigt dazu, erlebnispädagogische Programme ohne Bezug zur Zivilisation durchzuführen.

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Survival
KLEVER Kletterbetreuer

Das Modul „KLEVER Kletterbetreuer“ des Kletterhallenverbandes e.V., das mit einem Zertifikat abschließt, vermittelt neben sicherheitstechnischen Belangen beim Klettern an künstlichen Kletteranlagen vor allem Übungen und Spiele, die dazu geeignet sind, bestimmte Ziele in der Erlebnispädagogik zu erreichen.

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Klever Klettern
Bogenschießen

Das intuitive Schießen ist die wohl älteste Form des Zielens mit Pfeil und Bogen. Ohne technische Hilfsmittel das Ziel treffen – das ist die Herausforderung des Moduls „Bogenschießen“ und führt zu besonderen Selbst- und Gruppenerfahrungen, die in einer Stärkung der Persönlichkeit und der Gemeinschaft resultieren.

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Bogen
City Bound

Das Aktionsfeld des Moduls „City Bound“ befindet sich in der Stadt. City Bound-Angebote eröffnen in diesem vertrauten Umfeld völlig neue Erfahrungen und neue Blickwinkel auf einen bekannten Lebensraum. Damit ist die erlebnispädagogische Perspektive verknüpft, denn Teilnehmer lernen, einen neuen Blick auf sich selbst zu werfen.

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Citiy Bound 2